Lebensgefühl während der Pandemie

Mit einer qualitativen Langzeitstudie haben Kirche und Diakonie über ein Jahr die psychosozialen Folgen der Pandemie erforscht.
Lebensgefühl Corona Studie wird angeteasert mit einer der Personas aus dem Pandemomat

Studie “Lebensgefühl Corona”

Was hat die Pandemie mit den Menschen gemacht?

DIAKONIE DEUTSCHLAND, BERLIN. Mitte November wurde in Berlin die Studie „Lebensgefühl Corona“ vorgestellt, die untersucht hat, wie unterschiedlich die Menschen in Deutschland mit der Pandemie umgegangen sind. Das Lebensgefühl der Menschen während der Corona-Krise ist höchst ambivalent – einfache Antworten reichen nicht mehr aus. Dies ist ein Ergebnis der qualitativen Langzeitstudie, mit der Kirche und Diakonie über ein Jahr die psychosozialen Folgen der Pandemie erforscht haben, um wirksame Beratungs- und Hilfsangebote entwickeln zu können.

Die Pandemie hat allen viel zugemutet, allerdings nicht in derselben Weise. In vielen gesellschaftlichen Bereichen wurden Schieflagen und Handlungsbedarfe offengelegt, die vielfach schon vor Corona vorhanden waren. Es verwundert deshalb nicht, dass viele Menschen den Wunsch nach Orientierung und Halt haben, und Sinn-Fragen neu gestellt werden. Um diese Lage genauer zu untersuchen, haben sich die Evangelische Zukunftswerkstatt „midi“, die Diakonie Deutschland, das größte christliche Gesundheitsunternehmen AGAPLESION gAG, die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) und die Evangelisch-Theologische Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) auf Spurensuche begeben.

Im Zentrum: das Lebensgefühl der Menschen während der Pandemie. In drei Befragungswellen wurden 50 Menschen in Deutschland ein Jahr lang begleitet. Als Ergebnis liegt erstmals eine Langzeitstudie im deutschsprachigen Raum vor, die einen Blick auf das Lebensgefühl in allen Phasen der Pandemie ermöglicht.

Welcher Pandemietyp sind Sie?

Ein weiteres Ergebnis der Studie sind acht verschiedene Corona-Typen in der Gesellschaft. Mithilfe des neuen Online-Selbsttests „Pandem-O-Mat“ kann man ab sofort herausfinden, welchem dieser Typen man entspricht: www.pandemomat.de. Zu den Typen gehören: Die Achtsamen, die Ausgebrannten, die Denker:innen, die Empörten, die Erschöpften, die Genügsamen, die Mitmacher:innen und die Zuversichtlichen.

Quelle: Diakonie Deutschland, 15.11.2021
Foto: midi

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